Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Vorstand des Sportvereins Barwedel (SVB) hielt Wort. Die Einweihungsfeier für den Dachausbau des Sportheims wurde jetzt nachgeholt.
„Die offizielle Einweihung haben wir bereits im Dezember des letzten Jahres vorgenommen“, sagte Vorsitzender Carl-Gerhard Helmke, „aber nur in einem sehr kleinen Kreis mit Landrat Tobias Heilmann an der Spitze. Das war damals noch mit den strengen Corona-Auflagen verbunden.“
„Doch heute nun wollen wir auf das Gelingen des Projektes Dachausbau anstoßen. Seid willkommen, ihr Helfer, Spender, Sponsoren, Geschäftsleute und Vertreter der Firmen, die hier tätig waren. Ebenso begrüße ich Melanie Meinecke als Bürgermeisterin sowie die sehr zahlreich erschienenen Ratsmitglieder besonders herzlich“, sagte der Vorsitzende in seiner Begrüßungsansprache vor mehr als 80 Gästen und Vereinsmitgliedern.
Und mit den Worten: „Ja, der einhundert Quadratmeter große Dachausbau gelang vortrefflich“, ging er in einem kurzen Rückblick auf die Baumaßnahme ein. „Ein jeder ist begeistert darüber. Vom Bauantrag bis zur offiziellen Einweihung ging es in Windeseile.“
Viele Vorstandssitzungen seien nötig gewesen, sagte er. Absprachen, Anträge stellen und viele einzelne Schritte mehr hätten dazu beigetragen, „dass das Projekt ohne Stockungen rund lief. Unter der Bauleitung von meinem Stellvertreter Hermann Wrede und Jugendwart Klaus Jehnert konnte nichts schiefgehen, zumal ihre Frauen Sabine und Heike ihnen hierfür den Rücken freihielten“, lobte er unter dem Beifall der Zuhörenden deren unermüdlichen Einsatz.
„Eines ist mir noch wichtig zu sagen. Priorität Eins war der Aspekt der Nachhaltigkeit. Die Heizung wurde komplett erneuert. In Verbindung mit der Installation von Solarzellen auf dem Dach und entsprechenden Wärmedämmungsmaßnahmen erhielt diese Maßnahme das Maximum“, so der Vorsitzende am Ende seiner Ansprache mit sichtbarem Stolz über das Erreichte.
Anschließend stand der Besichtigung des 117.000 Euro teuren Dachausbaus nichts mehr im Wege. Im Dachgeschoss stand ein Bildschirm bereit, auf dem in einer in Dauerschleife laufenden Bilderserie die Ausbaumaßnahme verfolgt werden konnte.
„Interessant zu sehen, was aus dem früher leerstehenden und öde aussehenden Teil des Sportheimes geworden ist. Respekt vor dieser tollen Leistung“, war von den Besuchern häufiger zu hören.
Eine Überraschung hatte die Vereinsführung noch parat. Kassenwart Sascha Lamprecht hat nicht nur die Finanzen des Vereins fest im Griff, sondern auch die Saiten seiner Gitarre. Er ist Mitglied der aus Vater Michael und Bruder Timm bestehenden Familienband „Three Miles“ und dort Gitarrist und Leadsänger.
In drei Blöcken rockten sie mit ihren Liedbeiträgen aus Rock- und Popmusik sowie mit besonderen Hits von Elvis Presley, „unserem gemeinsamen Idol“, die Einweihungsparty. Ein Ausflug in die Welt der Stimmungslieder animierte die ausgelassen feiernde Gesellschaft sogar zu einer Polonäse.



