Die fußballlose Zeit nutzen und dabei miteinander Spaß am Ballsport haben. „Das ist das Ziel beim Dorfpokalturnier, das wir unseren Fußballspielern im Verein jedes Jahr vor Eröffnung der Punktspielsaison anbieten“, sagte Spartenleiter Fußball im SV Barwedel, Christian Wrede, auf dem Sportplatzgelände in Barwedel.
In vielen Dörfern gebe es Sportwochen, „an denen wir mit unseren zwei Mannschaften zur Vorbereitung der neuen Saison teilnehmen“, so der Spartenleiter. Der Reiz des Dorfpokalturniers liege aber woanders.
„Es ist die Möglichkeit, durch die Einteilung der Mannschaften in Ortsteile einmal nicht jemanden aus der eigenen Mannschaft neben sich zu haben, sondern vielmehr als Gegenspieler.“
Die Fußballer beschreiben ihr Gefühl so: „Wenn wir gegen einen unserer Mannschaftskameraden spielen, dann können wir uns nach allen Regeln der Fußballkunst gegenseitig austricksen.“ Ob das aber immer gelinge, sei allerdings mehr als fraglich.
Im Vordergrund stehe der Tag der Fußballfamilie. Alle hätten etwas davon: die Spieler auf dem grünen Rasen sowie Familienangehörige und Fußballfreunde als Zuschauer an der Bande. Zwischendurch werde gegrillt, „und es gibt Kaffee und Kuchen“.
Die Regularien
Ein Fußballspiel dauert 15 Minuten mit Hin- und Rückspiel auf dem Kleinfeld. Eine Mannschaft besteht aus sieben Spielern. Jede Mannschaft hat mit einem Jugendfußballer sowie einer Fußballspielerin aufzulaufen.
Gemeldet waren mit Dorf, Ostsiedlung, Dannebusch und Neue Siedlung insgesamt vier Mannschaften.
Angesichts der hohen Temperaturen gab es immer mal wieder eine Erfrischungspause. Dennoch wurde durchaus temperamentvoll gegen das runde Leder getreten.
Am Ende des Dorfpokalturniers durfte Janina Buchmann für ihre Mannschaft Dorf aus den Händen des Spartenleiters den Siegerpokal entgegennehmen.
Auf den weiteren Plätzen folgten: Ostsiedlung, Dannebusch und Neue Siedlung.



