Barwedel. Wasser Marsch! Was die Energiesparmaßnahmen betrifft, bleibt der Sportverein Barwedel (SVB) buchstäblich am Ball. Jetzt ging als ein weiteres Großprojekt die automatische Beregnungsanlage an den Start.
Die anfangs noch mittelfristig geplante Installation der automatischen Beregnungsanlage für den A-/B- und Bolzplatz nahm durch die Bewilligung von Fördermitteln aus dem LEADER-Programm schnell eine kurzfristige an. Denn Glück für den SVB: Der Südkreis Gifhorn gehört seit 2023 zu den neuen LEADER-Regionen.
„Wir haben schnell gehandelt und uns erfolgreich beworben. Nachdem wir den LEADER-Bewilligungsbescheid in Höhe von 40.317 Euro in unseren Händen hielten, gab es keine Zeit mehr zu verlieren, denn die Maßnahme muss bis zum 31. Dezember durchgeführt worden sein“, so der zweite Vorsitzende und Bauleiter Hermann Wrede.
„Was uns besonders dabei entgegenkommt, ist“, sagt er erfreut, „dass uns die zweckgebundene Förderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu unserem Projekt Beregnungsanlage gewährt wird.“
Finanzierung der Beregnungsanlage
Die automatische Bewässerungsanlage des SV Barwedel wurde mit 40.317,50 € kofinanziert von der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen.
Weitere Mittel für die knapp 68.000 Euro kostende Beregnungsanlage stellen uns die Gemeinde Barwedel (4.000 Euro), der Landessportbund (9.552 Euro) und die Sportstättenförderung des Landkreis Gifhorn (6.367 Euro) zur Verfügung.
52 Regner für die Sportplätze
Die auf den Plätzen verbauten 52 Regner werden von einem zentral auf dem Sportplatzgelände aufgebauten Verteilerstand über WLAN angesteuert und per Programm mit Wasser versorgt.
„Dazu musste im Vorfeld ein Brunnen gebohrt werden. In einer Tiefe von 33 Metern ist die Brunnenbaufirma aus dem Celler Raum dann auf eine Wasserader gestoßen“, so Spartenleiter Fußball, Christian Wrede.
Wobei er auf seinen Stellvertreter Hartmut Spellig verweist, der die Baumaßnahme Tag für Tag begleitete. Seit vielen Jahren sorge dieser mit großem Aufwand dafür, „dass sich die Rasenplätze in einem Top-Zustand befinden.“
Allein die Zeit für die Platzberegnung nach herkömmlicher Art koste ihm viel Zeit. Gerade in den Jahren großer Trockenheit ein wirklicher Kraftakt.
„Das wird demnächst vorbei sein“, blickt der stellvertretende Spartenleiter hoffnungsfroh in die neue Zukunft der Platzberegnung. „Denn die hat viele Vorteile“, sagt er. Es werde genau die passende Menge Wasser an die Rasenpflanzen abgegeben, die diese benötigen.
„Beregnungsmeister“ Spellig zeigt sich erfreut über den Vorteil der hohen Zeitersparnis. Einen weiteren Vorteil sieht er darin, dass die Beregnungsanlage überwiegend nachts läuft. „Außerdem ist jetzt ein dosiertes und zeitgerechtes Bewässern der Rasenfläche möglich.“
Viele Mitglieder packen mit an
Als äußerst positiv wurde von der Bauleitung vermerkt, „dass sich eine große Anzahl unserer Mitglieder an den für den SVB verbleibenden umfassenden Erdarbeiten beteiligt hat.“



